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Visibility: Den Nutzen der Bibliothek analysieren und darstellen

Workshop für OPLs und kleine Bibliotheken aller Bibliothekstypen

Die One-Person Library stand schon immer unter Rechtfertigungsdruck und die/der One-Person Librarian musste sich stets um Kommunikation nach „oben“ kümmern, um nicht abgehängt zu werden. Die Bedingungen sind durch die Entwicklungen der Digitalisierung und der scheinbaren leichten Zugriffsfähigkeit vieler Medien nicht leichter geworden. Vor diesem Hintergrund fragen wir: Was sind erfolgsversprechende Strategien der internen Öffentlichkeitsarbeit?

Das Seminar stellt in gewisser Weise ein „Revival“ dar: Vor zwölf Jahren behandelte Professor Josef Herget in einem Workshop der OPL-Kommission auf dem Bibliothekartag Düsseldorf das Thema Nutzennachweis von One-Person Libraries und legte dabei den Schwerpunkt auf die Nutzenanalyse. Die OPL-Theorie andererseits stellte die Nutzendarstellung heraus, auf welche Art und Weise die OPL ihren Stellenwert in der Trägerinstitution fördern kann.

Im Workshop werden die Möglichkeiten der Nutzenanalyse und Nutzendarstellung vorgestellt und es sollen die möglichen Strategien der internen Öffentlichkeitsarbeit behandelt und im Austausch Praxistipps erarbeitet werden.

Datum, Zeit und Ort

20.03.2017, 10:00–16:30 h

Eisenbibliothek, Schlatt, CH. (Nähe Schaffhausen)

Veranstalter:

BIB-Kommission für One-Person Librarians (KOPL) in Kooperation mit der Eisenbibliothek

Referent(inn)en:

Zielgruppen

  • alle Interessierten aus dem BID-Bereich, vor allem One-Person Librarians

Sprache:

Deutsch

Preis für Mitglieder des BIB und VDB:

50.00 EUR

Preis für Nichtmitglieder:

100.00 EUR

Lernziele:

– Grundlagen für Argumentation kennen

– Argumentationsstrategien kennen

– Kommunikationskanäle kennen

– Besonderheiten der eigenen Organisation kennen

Methoden:

Workshop mit Vortrag, Diskussion, thematische Arbeitsgruppen. Max. 12 Teilnehmer/innen.

Anmeldung:

Im BIB-Fortbildungskalender

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Eingeordnet unter Nutzendarstellung, Workshop

Nutzenanalyse und -darstellung in OPLs #aspb2015

Sechzehn Kolleginnen und Kollegen nahmen am Workshop teil, der im Rahmen der ASpB-Tagung in Bonn stattfand. Die Dozenten Anne Jacobs, ARQIS Düsseldorf und Jürgen Plieninger, BIB-OPL-Kommission und IfP-Tübingen hatten das Thema und Konzept bereits in einer eintägigen Fortbildung des BIB, bei der die OPL-Kommission und die Landesgruppe NRW kooperierten, in Köln ausprobiert.
In Bonn wurde notwendigerweise ein etwas verkürztes Programm angeboten, da vier Stunden nun einmal nicht so viel Zeit wie ein Tagesseminar bieten. Aufgrund der Rahmenbedingungen waren es letztlich dreieinhalb Stunden, die zu einem Drittel mit einer Darstellung der verschiedenen Methoden, Nutzen zu messen und zu zwei Dritteln mit der Frage, wie man die so gewonnenen Daten erfolgreich an die Leitungsebene bringt. Das Feld der „internen Öffentlichkeitsarbeit“ (es wurde im Workshop kein besserer Begriff dafür gefunden) wurde vorgestellt mit den vielen Möglichkeiten, Informationen zu transportieren. Die Dozenten freuten sich insbesondere, dass es trotz der recht knappen Zeit gelang, sich im Gespräch auszutauschen. Es zeigte sich einmal mehr, dass OPLs pragmatisch orientiert sind und bereit, viel auszuprobieren. Gleichwohl sind nicht überall die Rahmenbedingungen so, dass die verwendeten Methoden automatisch zum Erfolg führen.
Die Teilnehmer/innen bekommen Präsentationen, ein nicht verwendetes Handout zur Stellung der Bilbiothek innerhalb der Organisation und Links und Literatur zugesandt. Ebendiese Unterlagen werden auf der ASpB-Homepage in naher Zukunft verfügbar gemacht.

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Checkliste Nr. 37: Zur Erstellung und zum Einsatz von QR-Codes

Wer elektronische Bestände hat, hat ein Problem: Am Regal in der Bibliothek ist nicht mehr sichtbar, was eigentlich alles im Bestand vorhanden ist. Wenn mehr als die Hälfte der Zeitschriften e-only bezogen werden, wenn immer mehr e-Books angeboten werden, wird dies vor Ort nicht sichtbar. Dabei war es gerade der Vorteil des Freihand-Prinzips, dass der Bestand offen für den Benutzer auf dem Regalbrett stand und gestöbert werden konnte. QR-Codes können da helfen, die „Visibility“ von elektronischen Beständen zu erhöhen. Doch wie? Dennis Eden und Michaela Jobb haben ihre Praxis in der Bibliothek der Hertie School of Governance in einer Anleitung zusammengefasst, der Checkliste Nr. 37.

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Eingeordnet unter checkliste, Erwerbung, Praxisbericht, Visibility

roving librarian

Das Biblioblog der FH Hannover wies auf eine schöne Praxis hin, welche es mit der Überschrift „roving librarian“ versah. Regelmäßig sind in der FH-Bibliothek zu sehen sind, die sich mit einem Netbook unter dem Arm durch die Bibliothek bewegen und Fragen beantworten.
Präsenz zeigen! Das Stichwort dafür heißt „visibility“ und steht für das Bemühen, für die Kundschaft wieder sicht- und ansprechbar zu werden. Eine nachahmenswerte Sache!

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