Schlagwort-Archive: one-person library

Eine neue Bibliothek einrichten …

… bedeutet Freud und Leid. Eine amerikanische Kollegin/ein amerikanischer Kollege beschreibt im Weblog „The Library with the Lead Pipe“ die Schwierigkeiten, die sie/er hatte, eine neue Hochschulbibliothek einzurichten: „Stories of 2011: One Person’s (My) Adventures in Growing a New Academic Library“. Sie/er hat kaum fachliche Ressourcen für diese Sitzation gefunden. Immerhin gibt es bei unseren Checklisten die „Checkliste Nr. 8: Aufbau einer Bibliothek / Anthea J. Merkle. 2004.“ und auch in unserer Bibliographie findet sich der eine oder andere Buchtitel, wie z.B. die Bücher von Kreizman oder Bryson.

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Etwas mehr OPL-Geschichte …

In der Festschrift
100. Deutscher Bibliothekartag Berlin – Festschrift : Im Auftrag des Vereins Deutscher Bibliothekare (VDB) und des Berufsverbands Information Bibliothek (BIB) hrsg. von Felicitas Hundhausen, Daniela Lülfing und Wilfried Sühl-Strohmenger. – Hildesheim ; Zürich ; New York : Olms, 2011. – 258 S. mit einigen s/w und vier farbigen Abb. – ISBN: 978-3-487-14509-9. – Preis: 39,80 EUR
findet man auf S. 39 – 48 einen Beitrag von BIB-Geschäftsführer Michael Reisser und der ehemaligen BIB-Vorsitzenden Susanne Riedel zum Thema „Nur was sich ändert, bleibt!“, in welchem auf S. 40 auf die Geschichte der Kommission für One-Person Librarians eingegangen wird:

„Bis Mitte der 1990er Jahre dominierten die Themen der großen wissenschaftlichen Bibliotheken das Tagungsprogramm. Kleinere, Kleinst- oder Spezialbibliotheken haben ihre speziellen Fragestellungen, waren aber nirgends verortet und fanden dementsprechend kaum Berücksichtigung. Das änderte sich jedoch in dieser Zeit; die sog. One Person Librarians begannen sich, angeschoben durch die neu gegründete VdDB-Kommission für One Person Librarians (KOPL), zu organisieren. Die sehr engagierten Kolleginnen und Kollegen verstanden es, mit ihrer kontinuierlichen Arbeit öffentlichkeitswirksam auf sich aufmerksam zu machen und haben sich damit eine sichtbare Präsenz auf allen folgenden Bibliothekartagen erarbeitet. Die lebendige und kreative Community der OPL-Kolleginnen und Kollegen, die vorher aufgrund ihrer speziellen Situation als Einzelkämpfer wenig Möglichkeiten hatten, nach außen zu gehen, haben seitdem ein gut funktionierendes Forum.“

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Klosterbibliothek und OPL

Das dürften wohl die „klassischen“ One-Person Libraries sein: Die Klosterbibliotheken. Oft durch eine Kraft betreut, haben sie oft einen umfangreichen, wertvollen Altbestand. „Durch den Bücherstaub geblinzelt“ hat einen schon älteren Presseartikel zur OPL im Zisterzienserkloster Loccum „gehoben“. Dankeschön!

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„Checkliste“ No. 32: Setting up a Library

The Commission for One-Person Librarians of the German librarian and information professional association BIB („Berufsverband Information Bibliothek) published the first „checklist“ in English. 31 working papers are yet published in German.

Its a translation form Martha Baker of Anthea J. Merkles checklist, published in German in 2004, about setting up a one-person library. From the preface:

„The problems to be solved and the tasks to be accomplished are the same in all cases: establish a professional administration, catalog a media collection, and create the necessary structures!“

Please spread the news about this new checklist!

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The circus is coming to town

„If the circus is coming to town and you paint a sign stating „Circus Coming to the Fairground Saturday.“ that’s advertising.
If you put the sign on the back of an elehant walking through town, that’s promotion.
If the elephant walks through the mayors’s garden, that’s publicity.
If the mayor laughs about it, that’s public relations.
If the residents go to the circus, you show them the booths and answers questions, and the spend money at the circus, that’s sales.
And if you planned the whole thing, well now, that’s Marketing!

„Source unknown“ schreibt die Kollegin Felicia A. Smith, outreach and latino studies librarian at the University of Notre Dame in ihrem Beitrag Lifesaving Library Outreach im empfehlenswerten Buch „Librarians as Community Partners : An Outreach Handbook“ (9780-8389-1006-1). Es enthält 66 Schilderungen/Erfahrungsberichte/Anleitungen zu den unterschiedlichsten Aktionen von Bibliotheken ausserhalb des Hauses, also sowohl Veranstaltungen als auch Kooperationen in den verschiedensten Handlungsfeldern.

Das ist die Wiederholung eines Eintrags aus dem Weblog des OPL-Arbeitskreises Berlin-Brandenburg. Ich wiederhole ihn hier nicht nur um des Wiederholens willen, sondern weil ich heute eine Textpassage zum Marketing in Bibliotheken gelesen habe, der mir schwer im Magen liegt: Die ganzen Lehrbuchtexte nur dürftig an die Situation in Bibliotheken angepasst, reine Zeitverschwendung, wenn eine Bibliothekarin/ein Bibliothekar sich die Mühe machte, das anwenden zu wollen. Da lobe ich mir denn doch die OPL-Literatur von Guy St. Clair und Judith Siess, die zwar Marketing pur war, aber nicht schematisch übertragen, sondern gänzlich auf den Alltag in One-Person Libraries bezogen und von dessen Anforderungen her gedacht! Die sind knüppeldick brauchbar – das schematische Übernehmen des Marketing-Kanons jedoch wird nur Aufwand produzieren, so wie die „Qualitätssicherung“ im Sozialwesen meist nur (Papier-)Schrott erzeugt.
Wenn Sie nachsehen wollen, wass St. Clair und Siess geschrieben haben, so erinnern Sie sich doch an die OPL-Bibliographie auf der Homepage der Kommission für One-Person Librarians!

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Einladung zur Buchvorstellung One Person Libraries in Berlin im Buchhändlerkeller

Zum zehnjährigen Jubiläum des Arbeitskreises OPL Berlin Brandenburg kam letzten Oktober ein Buch mit Beschreibungen von One-Person Libraries in Wort und Bild heraus:

::: One Person Libraries Berlin :::
OPL-Arbeitskreis Berlin/Brandenburg
In Deutsch. 109 Seiten.
2010. BibSpider, Berlin.
ISBN 978-3-936960-41-9

Verlagsinformationen

„One-Person Libraries – OPL – das sind hoch spezialisierte Fachbibliotheken in öffentlichen und privaten Verwaltungs-, Lehr- und Forschungseinrichtungen. Sie werden von einer einzigen Fachkraft aufgebaut und geführt.“ – So beginnt das Vorwort dieses bemerkenswerten Bandes, in welchem 12 Bibliotheken portraitiert werden.

Jetzt wird am nächsten Freitag, den 21. Januar um 17 Uhr das Buch im Buchhändlerkeller in Charlottenburg vorgestellt. Wie an diesem traditionsreichen Treffpunkt für Literaturfreunde üblich, kann man hier noch über das Ende der Veranstaltung hinaus gemütlich etwas trinken, plaudern, diskutieren, auch anregen.

One Person Libraries Berlin – Buchhändlerkeller.

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