Archiv der Kategorie: Profession

Österreichische Kolleginnen/Kollegen aufgepaßt: Gründung einer OPL-Kommission im VÖB

Wir lesen im VÖB-Blog:

„Liebe Kolleginnen und Kollegen,

im Rahmen des OPL Workshops am Österreichischen Bibliothekartag 2015 ist die Idee entstanden, die One-Person-Librarians Kommission wieder ins Leben zu rufen. Wer sich aktiv an der Kommission beteiligen möchte, kann sich an Lisa Weinberger (lisa.weinberger@medel.com) oder Rene Thalmair (rene.thalmair@tirol.gv.at) wenden.

Mit freundlichen Grüßen
Lisa Weinberger & Rene Thalmair“

Und wünschen für das Vorhaben alles Gute!

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Checkliste Nr. 38: Embedded Librarian

Bibliotheken sind zur Zeit einem extremen Wandel ausgesetzt. Internet und neue Medien bieten eine große Konkurrenz – insbesondere kleine Bibliotheken kämpfen mittlerweile oft um ihre Existenzberechtigung. Sie und ihre Mitarbeiter/innen müssen sich bewusst neu innerhalb ihrer Kundengruppe bzw. innerhalb der Trägerorganisation positionieren. Eine Form einer solchen Positionierung ist das „Embedded Librarianship“, das von Anne Jacobs, Düsseldorf hier vorgestellt wird.
Sie können die Checkliste „Embedded Librarian“ wie immer als PDF-Datei auf der Übersichts-Seite der Checklisten auf der Homepage der Kommission für One-Person Librarians des BIB herunterladen.

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Definition einer One-Person Library

Diese Definition habe ich gerade gefunden:

one-person library (OPL)
A library or information service operated and managed by a single individual, usually with minimal assistance, more common in special libraries than in other types of libraries. In public library systems, small branch libraries are often run by a solo librarian or paraprofessional, sometimes with the help of volunteers from the community. Bookmobiles are nearly always operated by a single person.“

Mir fehlt bei der „single person“ der Aspekt der professionellen Arbeit, gleichwohl stimmt es, dass auch Ehrenamtliche, die allein eine Bibliothek betreuen, vor den selben Schwierigkeiten stehen wie ausgebildete Kräfte. Sehr interessant der Aspekt der Fahrbibliotheken, der hier genannt wird – wurde meines Wissens noch nicht so klar thematisiert.

Die Quelle ist auch interessant: „ODLIS : Online Dictionary for Library and Information Science / by Joan M. Reitz“, das zumindest jetzt gerade frei zugänglich ist!

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„Sind Sie im engeren Sinne professionell?“

Auf der re:publica dieses Jahres sprach Gunter Dueck über das Internet und was es für die Berufe bedeutet. Etwas mehr als 50 Minuten, die sich aber lohnen:

Er führt aus, dass das Wissen über das Internet geregelt wird und dass die eigentliche Professionalität nicht mehr im Fachidiotentum besteht, sondern in der emotionalen Fähigkeit, den Job richtig auszufüllen.
Das ist eigentlich der Kern des One-Person Librarianship, das Wollen, professionell zu handeln in dem Sinne, proaktiv und aktiv seine Tätigkeit auszufüllen. Interessanter Weise hat Guy St. Clair, dem wir diesen Ansatz verdanken, als letztes Buch Beyond Degrees geschrieben – dass es auf die Fachausbildung immer weniger ankommen wird … [via Beat Doebeli Honegger]

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