Der Relaunch des Lotsen


Das kooperativ gefüllte Informationskompetenz-Portal LOTSE hat einen Relaunch erfahren. Was ist „Lotse“? Erst einmal grundsätzlich:

LOTSE steht für “Library Online Tour and Self Paced Education”. Der Name ist Programm, denn Lotse führt Sie durch die Untiefen der Information und ermöglicht Ihnen eine erste Orientierung.

Und:

In Lotse finden Sie Informationen und Tipps zum wissenschaftlichen Arbeiten, die Sie sich individuell und nach Ihrem Tempo und Anliegen erschließen können. Lotse erleichtert Ihnen die Orientierung, zum einen durch kurze Erklärungen zu Quellen und Informationsmitteln, zum anderen durch eine Auswahl kommentierter Linklisten – und das sowohl fach- und institutionenspezifisch als auch fachübergreifend.

Es handelt sich also um ein Portal zur Informationskompetenz und darüber hinaus zum wissenschaftlichen Arbeiten, das parallel zu den Virtuellen Fachbibliotheken und Vascoda liegt: Erschließen diese die fachwissenschaftlichen Webressourcen, so versucht Lotse, den Umgang mit fachwissenschaftlichen Informationen zu vermitteln. Folgerichtig ist Lotse deshalb erst einmal in Fachwissenschaften unterteilt. Dann kann man Orte auswählen, an denen lokale Ressourcen in Lotse eingebunden sind (es dient dann genauso als Erschließungsoberfläche lokaler Ressourcen wie die EZB für elektronische Zeitschriften oder DBIS für Datenbanken) oder eben „ortsunabhängig“ eingeben, so dass dann das eigentliche Lotse-Interface dargestellt wird, nach den Vorgaben konfiguiert.

In der ersten Version von Lotse konnte man noch „Anfänger“- und „Experten“-Niveau angeben, das hat man leider fallen lassen. Offensichtlich hat sich die Differenzierung der Zielgruppen nicht ausgezahlt. Was auch aufgegeben wurde, ist die Mindmap-/Spinnenmäßige Struktur der Darstellung der Inhalte:

Was seit Beginn kontinuierlich ausgebaut wurde, ist die Anzahl der angebotenen Fachwissenschaften. Mit dem Relaunch kam die Politikwissenschaft neu hinzu.

Seit dem Relaunch werden die Inhalte in Säulen dargestellt, was von der „ganzheitliche“ Darstellung noch geblieben ist, ist die Aufführung der Überschrift der unteren Säulen am unteren Rand, was bei einem kleinen Browserfenster manchmal zu Irritationen und Scrollen führt.

Davon abgesehen ist der Aufbau und die Benutzerführung sehr klar gestaltet! Die ursprünglich sieben Themen sind zu fünf zusammengefasst worden:

  • Literatur recherchieren und beschaffen
  • Fakten suchen und nachschlagen
  • Adressen und Kontakte finden
  • Arbeiten schreiben und veröffentlichen
  • Auf dem Laufenden bleiben

Jedes dieser Themen ist in einzelne Teilbereiche unterteilt, jeder dieser Teilbereiche dann ausformuliert.
Was in letzter Zeit ausgebaut wurde, ist der „Service“ um das Angebot herum: Videos mit Anleitungen, Materialien, Hinweise auf Software, Glossar etc.

Wenn Sie gerne über den technischen Hintergrund des Relaunchs (Stichwort: Barrierefreiheit) erfahren möchten, dann lesen Sie den Artikel im Lotse-Blog.

Mich spricht das Konzept von Lotse sehr an, man kann, wenn man nicht selbst Dienstleistungen im Bereich Informationskompetenz und Wissenschaftliches Arbeiten anbietet, doch diesen Link auf die Bibliothekshomepage setzen und bei entsprechenden Nachfragen darauf hinweisen! Gerade im Bereich der OPLs bietet dies ein probables Mittel, bei knappen Ressourcen dennoch auf ein reichhaltiges spezifisches Angebot hinweisen zu können.

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Eingeordnet unter Informationskompetenz, Webressourcen

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